Unser Feuerwehrhaus

Unser Feuerwehrhaus

Ob Nord, ob Süd, ob Ost, ob West, to Hus is best. Nachdem wir über 40 Jahre im Feuerwehrhaus am...

Wer fährt den dicksten Benz?

Wer fährt den dicksten Benz?

Wer fährt den dicksten Benz in Kirchwerder? Diese Frage kann natürlich mit einem klaren „WIR!“...

Langeweile kennen wir nicht!

Langeweile kennen wir nicht!

Im Jahr 2024 rückte die Freiwillige Feuerwehr Kirchwerder-Süd zu 180 Einsätzen aus. Keine andere...

Erstversorgung

Erstversorgung

Unkraut jäten ist eine lästige Beschäftigung. Trotzdem sind zwei Leute zur gleichen Zeit damit...

Wie funktioniert eigentlich eine Freiwillige Feuerwehr?

Wie funktioniert eigentlich eine Freiwillige Feuerwehr?

Neben den offensichtlichen Aufgaben einer Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der technischen...

Was wir alles können:

Die Aufgaben der Feuerwehr haben sich im Laufe der Jahre grundlegend verändert. Zwar bleibt die am ehesten ersichtliche Aufgabe nach wie vor die Brandbekämpfung, doch den größten Teil der Einsätze in Hamburg macht inzwischen der Rettungsdienst aus. Weitere Tätigkeitsfelder finden sich in der technischen Gefahrenabwehr, dem Umweltschutz, der Wasserrettung sowie der Kampfmittelbeseitigung. Während die Kampfmittelbeseitigung unser Einsatzgeschehen bisher gar nicht berührt hat und auch die Wasserrettung und der Umweltschutz sehr geringe Anteile ausmachen, werden wir in den anderen Bereichen regelmäßig tätig. Die Erstversorgung von Notfallpatienten beschäftigt uns hierbei in über 90% der Fälle.

Nachdem im Laufe der 70er Jahre die Erstversorgung erstmals Einzug in die Freiwilligen Feuerwehren erhielt und anfänglich noch mit spartanisch ausgerüsteten Holzkoffern gearbeitet wurde, hat sich unser Equipment immens vermehrt und vor allem auch optimiert. Inzwischen verfügen wir neben vielen anderen Dingen über einen hochmodernen automatisierten externen Defibrillator Corpuls und Larynxtuben zur Atemwegssicherung. Im „worst case“ – einer Wiederbelebung – sind wir somit in der Lage, lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen, die weit über die Möglichkeiten eines normalen Ersthelfers hinausgehen. Abgerundet wird die ständige Modernisierung des Geräts durch regelmäßige Aus- und Fortbildungen an der Feuerwehrakademie, die das Niveau und die Beständigkeit des erworbenen Wissens immer weiter anheben. So sind wir zwar von den Fähigkeiten des medizinischen Fachpersonals wie Notärzten oder Notfallsanitätern klar abgegrenzt, doch üben wir heute Handgriffe aus, die vor Jahren nie denkbar gewesen wären.

Auch im Fachbereich der Technischen Gefahrenabwehr sind wir schon seit vielen Jahren sehr gut ausgerüstet. Neben hydraulischen Rettungsgeräten, die Schneidkräfte von über 10 Tonnen entwickeln können, und Hebekissen, die Massen von 40 Tonnen stemmen, bildet natürlich auch hier die Ausbildung die Grundlage unserer Schlagkraft. Abgesehen von der Bedienung der verschiedenen schweren Geräte dreht sich alles um die diversen Einsatzmöglichkeiten. Die Aufarbeitung von Windbruch gehört genauso zu unseren Aufgaben wie die Stabilisierung und Öffnung von verunfallten Fahrzeugen. Spezielle Lehrgänge versetzen uns inzwischen in die Lage, sowohl auf dem Dach liegende als auch schwerstzerstörte Fahrzeuge fachgerecht zu öffnen, um eventuell eingeklemmten Personen Hilfe zu leisten.

Schlussendlich bleibt, was jeder mit der Feuerwehr verbindet, die Brandbekämpfung. Hier hat sich allerdings das Prinzip an sich gehalten: Das Feuer wird nach wie vor mit Wasser gelöscht. Gegenwärtig wird indessen an einem immer höher werdenden Sicherheitsstandard für alle Feuerwehrleute gearbeitet. Strahlrohre geben in der Innenbrandbekämpfung mehr Wasser ab als je zuvor, um maximalen Schutz zu gewährleisten; Schutzbekleidung der neuesten Generation ist in der Lage, zum Beispiel bei einer Rauchgasdurchzündung bis zu 1.000°C Hitze standzuhalten. Ferner werden die Ausbildungskonzepte, speziell im Atemschutzeinsatz, stetig verbessert und weitergeführt. Denn mittlerweile wird der Ausbildung zur Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern und der Handlungssicherheit unter schwerem Atemschutz im Allgemeinen allerhöchste Priorität beigemessen.

(Marco, Fredi, Torsten, Sönke, Christian)

Wer passt zu uns?

Manch einer denkt bestimmt: „Feuerwehr? Das ist nichts für mich!“ Doch woher kommen eigentlich diese Bedenken? Wir sind weder Superman noch Wonderwoman, weder Albert Einstein noch Marie Curie. Wir sind zum Beispiel Ralf, Andreas, Marcel, Helge und André. Welche Eigenschaft vereint diese fünf und im Allgemeinen alle Feuerwehrleute? Sie sind engagiert und haben Freude daran, anderen Menschen in Not zu helfen.

Ralf (54) zum Beispiel hat sich nach seinem Wehrdienst entschieden, trotzdem noch etwas Zeit in der Feuerwehr zu verbringen. Inzwischen ist der selbstständige Gärtnermeister seit über 25 Jahren in unserer Mitte und tagsüber häufig einsatzbereit, da er zu Hause arbeitet. Für uns ist diese Eigenschaft wichtig, da viele Feuerwehrleute ihr Einsatzgebiet zum Arbeiten verlassen müssen. Beispielsweise arbeiten Marcel (25) und André (22) außerhalb des Einsatzbezirkes – und zwar im Schichtdienst: während Marcel als Industriemechaniker-Meister bei der Hamburger Hochbahn beschäftigt ist, arbeitet André als Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr. Beide haben also unregelmäßige Arbeitszeiten, was für unsere Einsatzbereitschaft allerdings gut ist, denn: Die Mischung macht´s!

Regelmäßige Arbeitszeiten haben hingegen Helge (38) und Andreas (43). Helge arbeitet als selbstständiger Kaufmann in Reinbek, Andreas als Werkpolier im Kanalbau bei einem Betrieb in der Nähe des Feuerwehrhauses. Andreas unterstützt zwar häufig auch unter der Woche das Einsatzgeschehen, wenn es die Geschäfte in der Firma zulassen, doch eigentlich stehen die beiden uns werktags nicht zur Verfügung. Wenn André und Marcel am Wochenende arbeiten müssen, geht die Rechnung wieder auf: Die Einsatzbereitschaft ist gesichert, denn Helge und Andreas stehen am Wochenende für den Einsatz zur Verfügung. Wie bereits gesagt: Die Mischung macht´s!

Man sollte sich also nicht zu viele Gedanken darüber machen, ob die handwerkliche Begabung ausreicht, das Alter stimmt oder die Arbeitszeiten in Ordnung sind. Wir suchen jederzeit engagierte neue Mitglieder. Egal ob Maler, Astronautin, Versicherungskauffrau oder Steinmetz: Wehrführer Ronald Meyns anrufen (0151 - 46540201) oder >>unser Formular<< ausfüllen, Termin abmachen, vorbeischauen, einkleiden lassen, mitmachen!

(Andreas, Ralf, André, Marcel, Helge)

Warum Nachwuchs so wichtig ist

Das Durchschnittsalter von Karl-Heinz, Wilfried, Heinz, Uwe und Bernd beträgt 57 Jahre. Geht man davon aus, dass ein Feuerwehrmann unter normalen Umständen mit 60 Jahren in die Ehrenabteilung wechselt, verlassen uns in wenigen Jahren fünf engagierte und gut ausgebildete Kameraden. Damit entsteht in unserer Wehr eine große Lücke, denn durchschnittlich fährt jeder der fünf pro Jahr ungefähr 80 Einsätze - 80 Erstversorgungen, Hilfeleistungen oder Brandbekämpfungen, wo sie nötig sind. Schnell, routiniert und unkompliziert.

Wenn man unsere Übungen und andere Veranstaltungen mitrechnet, wirft jede Person des Quintetts pro Jahr weit über 100 Stunden ehrenamtliches Engagement in die Waagschale. Mindestens 500 Stunden jährlich, die uns bald fehlen werden, denn wie der Rest der Bevölkerung ist auch die Freiwillige Feuerwehr vom demographischen Wandel betroffen: Unsere Mannschaft wird stetig älter und etwas frischer Wind in Form von jungem Personal würde uns gut tun. Momentan nagen wir, was die Personalsituation angeht, noch nicht am Hungertuch, doch wir wollen uns lieber zu früh als zu spät um Nachwuchs bemühen. Durch eine große Vielfalt an anderweitigen Freizeitbeschäftigungen in einer Großstadt wie Hamburg, im Zeitalter des Internets und auch gerade nach dem Wegfall der Wehrpflicht ist es seltener geworden, dass junge Leute sich bei der Feuerwehr freiwillig engagieren.

Dabei hat die Gemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehr viel zu bieten, was einem im normalen Alltag selten erscheint. Die Kameradschaft in der Feuerwehr ist eine ganz besondere, denn das Miteinander von Jung und Alt, die Erfahrung aus unzähligen Einsätzen und das gemeinsame Erleben von diversen Veranstaltungen schweißt zusammen. Auch die zahlreichen Lehrgänge und Übungen in der eigenen Wehr und an der Feuerwehrakademie vermitteln eine spezielle Art von Know-How: Nicht nur für die Feuerwehr sondern auch für viele Dinge des täglichen Lebens kann das Gelernte genutzt werden. Um das Paket abzurunden, muss natürlich das bereits erwähnte Einsatzgeschehen beschrieben werden. Viele Dinge, die der Bevölkerung verborgen bleiben, sehen nur die Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr. Von spannenden Geschichten bis zu tragischen Schicksalen erleben wir vieles, was uns für lange Zeit prägt. So etwas erfährt man nicht im Internet, im Fussballverein oder beim gemütlichen Zusammensitzen im Café – so etwas gibt es tatsächlich nur bei der Feuerwehr.

Wer also schon einmal darüber nachgedacht hat, in die Feuerwehr einzutreten: Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein! Es warten spannende Einsätze, Übungen, Lehrgänge und viele andere Veranstaltungen auf Euch! Übrigens: Nicht nur Kirchwerder-Süd sondern auch alle anderen Feuerwehren freuen sich über Euer Interesse.

(Karl-Heinz, Heinz, Uwe, Wilfried, Bernd)

Wir sind die Jugendfeuerwehr Kirchwerder-Süd

Löschen, Retten, Freunde finden!

 

Bei uns steht nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung im Vordergrund, sondern vor Allem Spiel, Spaß und eine gute Gemeinschaft.
Am 01.08.2016 gründeten wir die Jugendfeuerwehr Kirchwerder-Süd, sie ist die 59 Jugendfeuerwehr in Hamburg.

Damals noch mit 12 Jugendlichen gestartet haben wir nun auf bis zu 20 Jugendliche aufgestockt.
Wir treffen uns mit dem Feuerwehrnachwuchs am zweiten und vierten Montag im Monat auf unseren Zusammenkünften.

Hierbei erlernen sie auf spielerische Weise die Grundlagen der Technischen Hilfeleistung, des Brandschutzes und der Erstversorgung.
Außerdem verbringen wir viele Abende mit spielerischen Aktivitäten.

Was noch zu erwähnen wäre: Wir nehmen mehrmals im Jahr an Wettkämpfen teil und einmal im Jahr fahren wir auf Jugendfeuerwehr-Zeltlager.

Am zweiten Samstag im September findet unser Laternenumzug statt. Diesen begleiten wir mit unserer Jugendfeuerwehr und unterstützen die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung.

 

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Kontakt: https://www.feuerwehr-hamburg.de/dienststellen/kirchwerder-sued/

Text: Jugendfeuerwehr Kirchwerder-Süd